Diese Fehler solltest du beim Lebenslauf vermeiden

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Der Lebenslauf ist neben dem Anschreiben das Herzstück deiner Bewerbung. Wenn dir hier Fehler unterlaufen, ist das besonders ärgerlich und führt meist dazu, dass deine Bewerbung schnell aussortiert wird. Dabei sind die meisten Fehler im Lebenslauf absolut unnötig und vermeidbar – zumindest, wenn man weiß, worauf man achten muss.

Du willst mehr erfahren? Wir haben für dich die häufigsten Lebenslauf-Fehler zusammengefasst. Los geht’s!

Nicht auf ein schönes Äußeres achten

Das Auge isst sprichwörtlich mit. Das gilt aber nicht nur fürs Essen. Wenn du eine Bewerbung abschickst, achte unbedingt auf ein ansprechendes Äußeres. Es gibt verschiedene Arten von Bewerbungsmappen, die sich je nach deinem angestrebten Beruf anbieten. Hochwertige und außergewöhnliche Mappen, die sich eher für die Bewerbung für eine Führungsposition eignen, findest du zum Beispiel hier.

Bewirbst du dich beispielsweise für eine Ausbildung oder einen Angestelltenjob, kannst du auf Bewerbungsmappen mit modernem Look zurückgreifen, die es fast überall zu kaufen gibt.

Den Lebenslauf von vorne nach hinten aufbauen

Fangen wir gleich beim Essenziellen an. Wenn ein Personaler deinen Lebenslauf ansieht, muss ihm nicht als erstes ins Auge springen, welchen Kindergarten du vor 40 Jahren besucht hast. Ihn interessiert ganz im Gegenteil viel mehr, was du in den letzten Jahren gemacht hast.

Deshalb solltest du deinen Lebenslauf mit der Gegenwart beginnen und dich in die Vergangenheit vorarbeiten, sodass deine schulische Ausbildung sowie deine Berufsausbildung oder deine Studiendaten am Schluss deines Lebenslaufs zu finden sind.

Unprofessionelles Foto ist ein No-Go

Ein Bewerbungsfoto ist kein Muss, wird aber gern gesehen. Schließlich kann sich der Personaler so gleich einen ersten Eindruck von dir machen. Aus diesem Grund muss das Foto auf deinem Lebenslauf unbedingt professionell sein. Ein Schnappschuss aus dem Urlaub mit Sonnenbrille auf der Nase und Cocktail in der Hand gehört ins Urlaubsalbum, aber auf keinen Fall auf deinen Lebenslauf.

Um ein perfektes Bewerbungsfoto zu erhalten, lässt du am besten einen Profi ran, der genau weiß, was er tut und wie er dich am besten in Szene setzen kann.

Zu viel Text will niemand lesen

Wer einen Roman lesen möchte, kauft sich einen. Personaler wollen keine seitenlangen Lebensläufe lesen, sondern solche, die den Werdegang des Bewerbers klar und präzise auf den Punkt bringen.

Als Faustregel gilt: Ein Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei Seiten umfassen. Wenn du viele Jahre Berufserfahrung hast und schon in verschiedenen Positionen gearbeitet hast, sind drei Seiten das absolute Maximum.

Berufserfahrung im Lebenslauf angeben: Muster, Beispiele & Tipps

Lücken im Lebenslauf

Sie hat wahrscheinlich jeder, einen guten Eindruck machen sie aber nicht. Die Rede ist von Lücken im Lebenslauf, in denen man nicht sonderlich entscheidungsfreudig war und in den Tag hineingelebt hat.

Obwohl du grundsätzlich bei der Wahrheit bleiben solltest, kannst du deinen Lücken im Lebenslauf hier und da eine positive Konnotation verleihen. So klingt ein Gap Year zur beruflichen Orientierung beispielsweise besser als 12 Monate warten auf einen Studienplatz.

Keine einheitliche Formatierung

Wie in deiner gesamten Bewerbung gilt auch für deinen Lebenslauf, dass eine einheitliche Formatierung Pflicht ist. Entscheide dich also für eine Schriftart, achte auf genügend große Seitenränder und einen schönen Zeilenabstand.

Wenn du mit deinem Lebenslauf fertig bist, lasse ihn von Freunden Korrekturlesen, um möglichst alle Tippfehler auszumerzen. Und nicht vergessen: Ein guter Lebenslauf wird am Ende mit Datum und Unterschrift versehen.

Nicht bei der Wahrheit bleiben

Okay, hier und da schummelt wahrscheinlich jeder ein bisschen, wenn es darum geht, die eigene Qualifikation hervorzuheben. Das ist auch in Ordnung, solange du nicht maßlos übertreibst und dir Qualifikationen ausdenkst, die du gar nicht hast.

Gefährlich wird es vor allem dann, wenn du bei den Qualifikationen schummelst, die du dringend für den Job brauchst. Gibst du beispielsweise an, fließend Englisch zu sprechen und scheiterst dann im Bewerbungsgespräch an der Begrüßung, hast du beispielsweise zu dick aufgetragen und sitzt schneller wieder vor der Tür, als du gucken kannst.

Unwichtiges hervorheben

Fokussiere dich in deinem Lebenslauf auf das Wesentliche und betone vor allem das, was für den angestrebten Job relevant ist. Die Angabe unwichtiger Hobbys auf dem Lebenslauf kann vielleicht für Studenten okay sein, die ein Praktikum suchen und einfach aufgrund ihrer jungen Lebensjahre noch nicht viel anderes im Lebenslauf zu berichten haben.

Bei einer Bewerbung für eine höhere Position mit vielen Jahren Berufserfahrung muss der Personaler aber beispielsweise nicht wissen, dass du in deiner Freizeit gern Handpuppen häkelst. Möchtest du deine Hobbys unbedingt angeben, suche möglichst die heraus, die dich besonders auszeichnen oder Durchhaltevermögen zeigen.

So, das war viel Input auf einmal. Doch keine Sorge: Wenn du deinen Lebenslauf Schritt für Schritt angehst, erzielst du sicherlich ein gutes Ergebnis, das uneingeschränkt überzeugt!