Lebenslauf Informatiker / Informatikerin: Wichtige Inhalte, Muster & Beispiele

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Lebenslauf Informatiker / Informatikerin: Wichtige Inhalte, Muster & Beispiele

Informatiker:innen haben bei der Jobsuche nicht selten die Qual der Wahl: Welche/r Arbeitgeber:in soll es sein? In der IT fehlen an vielen Stellen Fachkräfte. Entsprechend gut stehen die Chancen, wenn du dich als Informatiker:in auf eine freie Stelle bewirbst. Trotzdem: Überzeugen kannst du Arbeitgeber:innen nur mit einem Lebenslauf, der zeigt, dass du über genügend Erfahrungen und Kompetenzen verfügst. Wir verraten dir, worauf du als Informatiker:in besonders achten solltest.

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Vorlage / Muster: Lebenslauf Informatiker / Informatikerin
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Tipps für den Lebenslauf als Informatiker:in: Darauf sollten Bewerber:innen achten

Du magst als Informatiker:in noch so qualifiziert und erfahren sein: Optimale Chancen bei einer Bewerbung hast du nur, wenn du einen überzeugenden Lebenslauf verschickst. Ein guter Lebenslauf ist auf eine/n spezielle/n Arbeitgeber:in zugeschnitten und betont genau die Aspekte, die sich diese/r Arbeitgeber:in wünscht. Achte deshalb auch auf die Wortwahl in der Stellenanzeige und übernimm wichtige Schlagwörter in deinen Lebenslauf, damit sie dem/r Personaler:in sofort ins Auge springen.

Als Informatiker:in sind deine IT-Kenntnisse deine wichtigste Qualifikation. Entsprechend prominent sollten sie sich im Lebenslauf wiederfinden. Es ist sinnvoll, hierfür einen eigenen Abschnitt zu erstellen. Du kannst dort beschreiben, welche Programmiersprachen, Betriebssysteme, Datenbanken und Frameworks du kennst. Dabei solltest du ergänzen, wie gut deine Kenntnisse sind, zum Beispiel mithilfe einer Skala, auf der du sie abgestuft darstellen kannst. Du kannst auch in Worte fassen, wie häufig du ein Programm nutzt oder wie gut du eine Programmiersprache beherrscht.

Für Arbeitgeber:innen ist wichtig, welche beruflichen Erfahrungen du gemacht hast. Bei der Auflistung früherer Jobs dürfen deshalb Aufgabenbeschreibungen nicht fehlen. Auch besondere Erfolge solltest du dabei hervorheben. Wenn du schon einige Erfahrung in der IT vorweisen kannst, ist es sinnvoll, zusätzlich eine Projektliste zu erstellen. Daraus sollte hervorgehen, für wen und wie lange du dabei jeweils gearbeitet hast, in welcher konkreten Position, welche Aufgaben du übernommen hast und wobei du dich darauf gestützt hast (etwa Programmiersprachen).

Wann du Praktika und Nebenjobs im Lebenslauf angeben solltest

Nicht fehlen dürfen im Lebenslauf als Informatiker:in auch deine grundlegenden Qualifikationen, etwa in Form eines Studiums oder einer Ausbildung. Hierbei kannst du Noten nennen, wenn sie gut oder sehr gut sind. Bei einer Ausbildung solltest du zusätzlich die konkrete Richtung erwähnen, bei einem Studium gegebenenfalls den Titel deiner Abschlussarbeit.

Die Angabe von Praktika und Nebenjobs ist bei berufserfahrenen Informatiker:innen in der Regel überflüssig. Wenn du allerdings gerade erst mit dem Beruf durchstartest, kannst du diese Erfahrungen ruhig in deinen Lebenslauf aufnehmen – vorausgesetzt, sie haben zumindest indirekt mit dem angestrebten Job zu tun. Das kann auch bedeuten, dass sich daraus bestimmte Soft Skills ableiten lassen.

Vielleicht hast du besondere Qualifikationen, etwa in Form von Weiterbildungen, oder warst im Ausland. Solche Dinge sollten ebenfalls Eingang in deinen Lebenslauf als Informatiker:in finden. Wenn diese Qualifikationen beziehungsweise Erfahrungen inhaltlich etwas mit der IT zu tun hatten, kannst du sie ruhig näher beschreiben. Die Angabe von Auslandserfahrungen ist nicht zuletzt wegen der Sprachkenntnisse sinnvoll, die sich daraus ableiten lassen.

Die Angabe von Hobbys und privaten Interessen im Lebenslauf als Informatiker:in ist nicht zwingend. Wenn du Hobbys aufnimmst, sollte das einen Mehrwert schaffen – zum Beispiel, weil du dadurch als Teamplayer dastehst oder zeigen kannst, dass du an einem bestimmten Thema ein gesteigertes Interesse hast.

Beispiel-Formulierungen: Wie Erfahrungen und Kompetenzen im Lebenslauf als Informatiker:in formuliert werden könnten

Wie beschreibt man einen früheren Job im Lebenslauf als Informatiker:in? Wie gibt man seine IT-Kenntnisse an? Und welche Angaben gehören in den Lebenslauf, wenn man ein Praktikum beschreibt? Die folgenden Beispiele zeigen dir, wie verschiedene Stationen im Lebenslauf klingen könnten.

Beispiel: Angabe eines Jobs im Lebenslauf

  • XX/XXXX – XX/XXXX: Informatiker für technische Kundenbetreuung, Muster-Firma, Musterstadt
    • Beratung von wichtigen Kunden bei Fragen zu Software- und Hardwarelösungen
    • Analysen und Evaluierung von Kundenwünschen
    • Technische Abstimmung bei der Entwicklung neuer Software und Softwareupdates

Beispiel: Angabe des Informatik-Studiums

  • XX/XXXX – XX/XXXX: Informatik-Studium an der Muster-Universität Musterstadt (Notenschnitt: 1,8)

Beispiel: Ein Praktikum im Lebenslauf angeben

  • XX/XXXX – XX/XXXX: Praktikantin im Bereich Softwareentwicklung, Musterfirma, Musterstadt
    • Analyse von Low-Code- und No-Code-Anwendungsmöglichkeiten
    • Entwicklung eines Konzepts zur Integration von Low-Code- und No-Code-Lösungen
    • Durchführung und Evaluierung des erstellten Konzepts

Beispiel: IT-Kenntnisse im Lebenslauf angeben

  • Java, PHP, C/C++, C# (sehr gute Kenntnisse)
  • Python, R, Swift (gute Kenntnisse)

Beispiel: Auslandsaufenthalt im Lebenslauf angeben

XX/XXXX – XX/XXXX: Auslandssemester an der Muster-Universität, Musterstadt, Musterland